Fachhochschulen erhalten erneut Bestnoten beim internationalen CHE-Ranking 2020

Auch in diesem Jahr dürfen sich die österreichischen Fachhochschulen über Bestnoten im jährlichen CHE-Ranking freuen. Die Studierenden bewerten in dem Ranking ihre Hochschulen nach einzelnen Erhebungsbereichen. Zusätzlich werden objektive Daten zu den jeweiligen Studiengängen erhoben und ausgewertet. Die Fachhochschulen sind dabei abermals mit Spitzenwerten ausgezeichnet worden.

Bewertet wurden in diesem Jahr folgende Fächergruppen:

  • BWL
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftsrecht
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Soziale Arbeit
  • Wirtschaftspsychologie

Teilgenommen am Ranking haben aus dem FH-Sektor zehn Institutionen mit insgesamt 92 Studiengängen, die bewertet wurden.

Die meisten Bestwerte erzielten die Fachhochschulen dabei in den Bereichen „Studierbarkeit“, „Unterstützung am Studienanfang“, „Kontakt zur Berufspraxis“, „Prüfungen“ und „Abschlüsse in der Mindeststudienzeit“ sowie „Räume“ und „IT-Infrastruktur“.

FHK-Präsident Ribitsch dazu: „Es ist überaus erfreulich, dass unter den FH-Studierenden nach wie vor große Zufriedenheit mit den Studienbedingungen an den Fachhochschulen herrscht.“ Laut Ribitsch bestätigt dieses Ergebnis die im Vorjahr veröffentlichte Imageanalyse des FH-Sektors durch das Institut für empirische Sozialforschung (IFES), wonach die „FH-Absolvent*innen und FH-Studierende deutlich zufriedener als Universitätsabsolvent*innen und -studierende“ sind. Ribitsch weiter: „Es gilt, die hohe Studienqualität an den Fachhochschulen aufrecht zu erhalten. Das ist jedoch sehr schwierig geworden. Die Politik hat es verabsäumt auszugleichen, was die Inflation an finanziellen Mitteln über die Jahre aufgefressen hat. Dies rächt sich besonders in der jetzigen Krisensituation.“

Mit Einstellung des Präsenzbetriebs an den Fachhochschulen wegen COVID-19 wurde der Lehrbetrieb umgehend in den virtuellen Raum verschoben und findet jetzt online statt. Damit wird gewährleistet, dass die Studierenden ihr Studium fortsetzen können. Diese Umstellung verursacht allerdings Mehrkosten, die die Fachhochschulen unvorbereitet getroffen haben.

Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking deutscher und österreichischer Hochschulen. Es entsteht mit einer ausgefeilten Methodik, welches neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung auch Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule umfasst. Neben vergleichenden Kriterien stehen den Studieninteressenten eine Fülle beschreibender Merkmale zu Studium und Lehre zur Verfügung.

Die Ergebnisse der österreichischen Fachhochschulen beim CHE-Ranking wurden in der heutigen Ausgabe der „Die Presse“ veröffentlicht und können auch online unter www.zeit.de/che-ranking eingesehen werden.



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