Forschungskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Österreich weiter ausbauen
„Wir freuen uns sehr über die erneute Ausschreibung des FFG-Programms COIN-Aufbau „FH-Forschung für die Wirtschaft“. Dieses Programm hat sich in den letzten Jahren an den Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften hervorragend etabliert und ist zu einem wichtigen Pfeiler der Forschungsförderung geworden. Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften können hier ihre Stärken in der anwendungsorientierten Forschung voll entfalten und gemeinsam mit ihren Unternehmenspartnern Forschungsergebnisse unmittelbar in die Anwendung bringen. Programme wie COIN Aufbau leisten so einen bedeutenden Beitrag Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und Österreich im Innovationstransfer in Richtung „Innovation Leader“ voranzubringen. Wirtschafts- und Forschungsministerin Margarete Schramböck hat erkannt, dass den Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften hier eine Schlüsselrolle zukommt. Dafür gebührt ihr Dank und Anerkennung!“, so FHK-Präsidentin Ulrike Prommer.
Durch die erfolgreichen Programmbeteiligungen der Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften an Förderlinien wie COIN-Aufbau, wurden an den Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Forschungskompetenzen auf- und ausgebaut. Forschungsressourcen, die im Rahmen dieser Programme aufgebaut wurden, werden aber immer nur bis zum Ende einer Projektlaufzeit finanziert. So entsteht bis zur nächsten eingeworbenen Projektfinanzierung eine Finanzierungslücke. In weiterer Folge müssen erfolgreiche Forschungsgruppen aufgelöst werden. FHK-Präsidentin Ulrike Prommer dazu: „Den Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften fehlt hier eine Zwischenfinanzierung, die wichtig wäre, um die anwendungsorientierten Forschungskompetenzen der Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften für den Standort Österreich nachhaltig abzusichern. Außerdem ist eine nachhaltige Finanzierung notwendig, um die Qualität der Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Lehre im Sinne einer wissenschaftlich fundierten Berufsausbildung abzusichern. Daher werden wir uns in den Verhandlungen mit dem Wissenschaftsressort (BMBWF) zum nächsten Entwicklungs- und Finanzierungsplan (FH-E+F-Plan ab 2023) für eine nachhaltige Forschungsfinanzierung einsetzen.“