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Umsetzung des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2018/19 bis 2022/23 würde Mangel an MINT-AbsolventInnen entgegenwirken

11.03.2019 09:05

Anlässlich der Pressekonferenz „Zukunftsoffensive MINT-Fachkräfte“ weist die Fachhochschul-Konferenz (FHK) erneut auf den ausstehenden Ausbau der österreichischen Fachhochschulen hin. „1.000 neue Studienplätze aufgeteilt auf drei Jahre sind gemäß aktuellem FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan bereits genehmigt“, so FHK-Präsident Raimund Ribitsch, „im Sektor machen sich jedoch Zweifel breit, ob die ersten zusätzlichen 330 Studierenden - wie vorgesehen - im Studienjahr 2020/21 aufgenommen werden können.“ 

Die Beantragung neuer Studiengänge ist mit einer gewissen Vorlaufzeit verbunden. Einerseits ist der Markt zu analysieren, und es sind qualitativ hochwertige Curricula unter Einbeziehung von ExpertInnen des jeweiligen Berufsfelds zu entwerfen. Andererseits nimmt auch der behördliche Genehmigungsprozess einige Monate in Anspruch. Zusätzlich ist noch Zeit einzuplanen, um die neuen Studiengänge bekanntzumachen und unter studieninteressierten Personen zu bewerben. Klar ist: Je früher die Finanzierung steht, umso eher kann dieser Prozess gestartet werden. FHK-Präsident Ribitsch: „Die Wirtschaft muss derzeit viel zu lange auf AbsolventInnen warten, vor allem in den dringend benötigen MINT-Richtungen. Die Fachhochschulen wären bereit, hier schneller zu reagieren, können jedoch mangels Finanzierungszusagen ihr Potential nicht voll ausschöpfen.“

 

 

Rückfragehinweis:

Mag. Kurt Koleznik,

Generalsekretär FHK;

Tel.: 0664/42 44 294


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